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Bundesliga aktuell: Hoffenheims Asllani im Fokus, Baums Wunder-FCA, HSVs Kampfgeist und Mainzer Trainerwechsel

2025-12-07 · Bundesliga

Die Bundesliga bietet zurzeit spannende Entwicklungen: Hoffenheims Jungprofi Fisnik Asllani weckt Begehrlichkeiten bei Topclubs, während der FC Augsburg unter Manuel Baum mit neuem Mut auftritt. Der Hamburger SV holt einen leidenschaftlichen Heimsieg gegen Stuttgart, und Mainz 05 verpflichtet Urs Fischer als neuen Trainer, um den Abstieg zu vermeiden.

Fisnik Asllani hat sich bei der TSG Hoffenheim mit fünf Toren und zwei Vorlagen in zwölf Bundesliga-Spielen eindrucksvoll gezeigt und damit das Interesse einiger Topvereine geweckt. Der 23-Jährige, der sowohl für Hoffenheim viel Spielzeit bekommt als auch das volle Vertrauen seiner Verantwortlichen genießt, bleibt dennoch bodenständig: „Mein Fokus ist ganz klar auf der TSG Hoffenheim, auf den kommenden Spielen, den kommenden Wochen und Monaten.“ Auf die Gerüchte um mögliche Wechsel angesprochen, sagte Asllani klar: „Alles zu seiner Zeit.“ Sein Vorbild ist der englische Stürmer Harry Kane, dessen Spielweise er in sein eigenes Spiel integrieren möchte.

Der FC Augsburg hat mit dem Rückkehrer Manuel Baum als Interimstrainer einen bemerkenswerten Wandel erlebt. In einem starken Heimspiel besiegten die Fuggerstädter Bayer 04 Leverkusen mit 2:0 und feierten damit den zweiten Heimsieg in Folge – etwas, das ihnen in der laufenden Bundesliga-Saison bisher selten gelang. Kapitän Keven Schlotterbeck bereitete das Führungstor vor, und Dimitrios Giannoulis war an beiden Treffern direkt beteiligt. Baum zeigte sich nach dem Spiel begeistert: „Ich hatte das Gefühl, es war ein richtiger Flow.“ Der FCA will jetzt mit dieser Einstellung in die kommende Partie bei Eintracht Frankfurt gehen.

Der Hamburger SV bewies gegen den VfB Stuttgart große Widerstandsfähigkeit und sicherte sich mit einem 2:1-Heimsieg den dritten Sieg vor heimischem Publikum. Fábio Vieira erzielte in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer, der das Volksparkstadion in Ekstase versetzte. Trotz Rückschlägen wie dem Ausfall von Robert Glatzel und einer Gelb-Roten Karte in der Schlussphase hielt der HSV defensiv stark dagegen. Trainer Merlin Polzin zollte seinem Team höchsten Respekt: „Das Spiel hat gezeigt, es gibt Widerstand um Widerstand.“ Bereits am Mittwoch steht das Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel an.

Der FSV Mainz 05 hat mit Urs Fischer einen neuen Trainer verpflichtet, der die Nachfolge von Bo Henriksen antritt. Fischer, der bis November 2023 beim 1. FC Union Berlin tätig war, erhielt einen Vertrag bis 2028. Als Hauptaufgabe steht die Verhinderung des Abstiegs aus der Bundesliga auf dem Programm. „Ich freue mich auf die Herausforderung und bin davon überzeugt, dass wir das Ruder als Team rumreißen werden“, sagte Fischer. Der 59-Jährige bringt viel Erfahrung mit, hatte mit Union Berlin die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte geprägt und gilt als ruhiger, emphatischer Leader, der Mannschaften strukturieren und entwickeln kann. Sein Debüt im Pflichtspiel als Mainzer Coach steht bereits am Donnerstag in der Conference League gegen Lech Posen an, gefolgt vom schwierigen Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Bayern München.

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