Toulouse schlägt Straßburg 3:1 mit zwei Eckballtoren und rückt auf Rang 10 vor
2026-11-06 · Ligue 1 · KI
· 1 Spiel

Santiago Hidalgo, Mark McKenzie und Thomas Jørgensen trafen für Toulouse, das vor dem Anpfiff punktgleich mit Straßburg bei 10 Zählern lag und nun drei Punkte vorn ist. Straßburg hat fünf seiner sechs Ligaspiele auswärts verloren.
Toulouse hat Straßburg am Freitagabend im Stadium mit 3:1 geschlagen, zum Auftakt des 10. Ligue-1-Spieltags, und zwei der drei Tore fielen nach Ecken. Stürmer Santiago Hidalgo traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, Verteidiger Mark McKenzie köpfte das 2:0, und Mittelfeldspieler Thomas Jørgensen erzielte per Volley das 3:1, nachdem Straßburgs Giovanni Reyna auf 2:1 verkürzt hatte. Beide Klubs gingen mit 10 Punkten in die Partie. Toulouse hat jetzt 13 und steht vorerst auf Rang 10, drei Punkte vor Straßburg, das auf Rang 13 bleibt.
Zähe erste Halbzeit, dann Hidalgo
Straßburg hatte vor der Pause lange den Ball, kam aber kaum zu Chancen, und Fouls unterbrachen das Spiel immer wieder, während über dem Stadium dichter Nebel aufzog. Toulouses Linksverteidiger Christ Tapé und Straßburgs Flügelspieler Gessime Yassine sahen nach einem Gerangel Gelb. Kurz vor der Pause nahm Hidalgo eine Ablage von Mittelfeldspieler Sion Oppong mit der Brust an, ließ Straßburgs Kapitän Karim Coulibaly stehen und überwand Torhüter Filip Jørgensen (45.+1). Der Schiedsrichter prüfte das Tor per Videobeweis auf ein mögliches Handspiel und ließ es gelten. „Wir wissen nicht, ob es Hand war, wir wissen nicht genau, ob es Abseits war“, sagte Straßburgs Mittelfeldspieler Samir El Mourabet.
Ecken machen den Unterschied
Toulouse holte sieben Ecken heraus, Straßburg eine. Ein Kopfball von Stürmer Casper Tengstedt nach einer davon wurde abgewehrt; bei der nächsten, getreten vom venezolanischen Mittelfeldspieler Cristian Cásseres, kam McKenzie vor dem Torwart an den Ball und köpfte zum 2:0 ein (56.). Straßburgs Trainer Hugo Oliveira wechselte kurz nach der Stunde sein gesamtes Offensivtrio aus, und Reyna überwand anschließend Toulouses Torhüter Guillaume Restes mit einem platzierten Schuss (67.). Neun Minuten später faustete Straßburgs Filip Jørgensen eine weitere Ecke weg, der Ball fiel Toulouses Thomas Jørgensen vor die Füße, und der traf per Volley (76.). Der eingewechselte Straßburger Sebastian Nanasi vergab beim Stand von 3:1 aus sechs Metern (81.). Mit drei Treffern erzielte Toulouse so viele Tore wie in den vorherigen vier Ligaheimspielen zusammen.
Straßburgs Auswärtsproblem
Ein 5:1 gegen Auxerre im Stade de la Meinau am vergangenen Wochenende hatte eine Serie von vier Niederlagen Straßburgs beendet. Auswärts hat sich nichts geändert: Es war die fünfte Niederlage in sechs Auswärtsspielen der Liga, bei 3 geholten Punkten aus möglichen 18 und 16 Gegentoren; der einzige Sieg gelang in Troyes. Mit 22 Gegentoren in zehn Spielen hat nur Auxerre (23) mehr kassiert.
Der dänische Straßburger Verteidiger Lucas Høgsberg wurde beim dritten Gegentor deutlich. Wenn man nach einer Ecke ein Tor kassiere, „stimmt zwangsläufig etwas nicht“, sagte er, und er nannte es „einen individuellen Fehler“. El Mourabet räumte ein, dass die Mannschaft nach dem 2:0 „abgeschaltet, aufgehört, ein bisschen nachgelassen“ habe, schloss aber ein Abwehrproblem aus: „Es gibt kein Defensivproblem. Es ist ein bisschen alles.“
Wie es weitergeht
Straßburg, Tabellen-13. mit 10 Punkten, liegt zwei Zähler vor dem 15. Angers und dem 16. Troyes, beide mit 8. Troyes spielt am Samstag bei PSG (21:05 Uhr), Angers empfängt am Sonntag Nizza (17:15 Uhr), während Straßburg erst am 21. November nach der Länderspielpause wieder in der Liga antritt, zu Hause gegen Brest, an dem Abend, an dem der Klub sein 120-jähriges Bestehen feiert.
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