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Ligue 1: Fokus auf CAN-2025-Stars, Straßburgs neuer Trainer und das PSG-OM-Duell in Kuwait

2026-01-08 · Ligue 1

Ligue-1-Spieler glänzen im CAN-2025-Viertelfinale mit 36 beteiligten Akteuren, Straßburg stellt Gary O’Neil als neuen Cheftrainer vor, und der Trophée des Champions 2025 zwischen PSG und OM findet in Kuwait statt – bei begrenzter lokaler Begeisterung, aber großer Spieler-Vorfreude.

Die Viertelfinals des Afrika-Cups (CAN) 2025 rücken Ligue-1-Spieler in den Fokus, die mit ihren Nationalmannschaften eine zentrale Rolle spielen. Allein im Spiel Mali gegen Senegal sind 15 Akteure aus der Ligue 1 im Einsatz, darunter Malis Hamari Traoré (Paris FC), Mamadou Sangaré (Lens) und Lassine Sinayoko (Auxerre), der in dieser Saison bereits sechs Ligue-1-Tore erzielte. Senegal stellt neun Talente aus der französischen Eliteklasse, darunter die Monegassen Lamine Camara und Krépin Diatta, Lyons Moussa Niakhaté sowie PSG’s Ibrahim Mbaye, der als jüngster Torschütze der CAN im 21. Jahrhundert (17 Jahre und 344 Tage) Geschichte schrieb.

Auch das Spiel Kamerun gegen Marokko zählt neun Ligue-1-Spieler in seinen Reihen, darunter Stars wie Paris Saint-Germains Achraf Hakimi, der nach einer Verletzung spektakulär zurückkehrte und im letzten Spiel eine Vorlage lieferte. Abdelhamid Aït Boudlal (Rennes) und Nayef Aguerd (Marseille) vertreten ebenfalls Marokko. Kamerun bringt sechs Ligue-1-Akteure auf den Platz, viele aus weniger prominenten Clubs wie Lorient und Brest, wobei Auxerres Stürmer Danny Namaso nach starken CAN-Leistungen Transferinteresse weckt.

Im Spiel Algerien gegen Nigeria stehen fünf Ligue-1-Spieler auf algerischer Seite, darunter Lille-Verteidiger Aïssa Mandi und Nices Hicham Boudaoui, während Nigeria nur zwei in der Ligue 1 kämpfende Profis (bei Nantes und Paris FC) aufbietet. Das Viertelfinale Ägypten gegen Elfenbeinküste ist am wenigsten von der Ligue 1 geprägt – nur fünf Spieler aus Frankreichs Top-Division sind beteiligt. Ägyptens Mostafa Mohamed ist einer von ihnen, während die Elfenbeinküste mit Strasbourg-Verteidiger Guéla Doué und Rennes-Mittelfeldspieler Seko Fofana antritt. Insgesamt sind 36 Ligue-1-Spieler noch im Turnier und tragen zu einer der spannendsten Phasen des Afrika-Cups bei.

In den Club-Nachrichten bestätigte Straßburg den Engländer Gary O’Neil als neuen Cheftrainer, der Liam Rosenior (abgewandert zu Chelsea) nachfolgt. Der 42-Jährige bringt Premier-League-Erfahrung von seinen Stationen bei Bournemouth und Wolverhampton mit, wo er 88 Spiele leitete. Club-Präsident Marc Keller lobte O’Neils „anspruchsvolle und moderne Herangehensweise“, die zum sportlichen Projekt Straßburgs passe. O’Neil sagte: „Ich bin stolz, diesem unglaublichen Verein beizutreten, und freue mich darauf, hart mit dem Team zu arbeiten, um Erfolg zu haben.“ Sein Debüt gibt er im Coupe-de-France-Spiel gegen Avranches.

Unterdessen findet das mit Spannung erwartete Trophée des Champions zwischen PSG und Marseille in Kuwait statt – einem Land mit begrenzter Begeisterung für die Ligue 1. Obwohl die Veranstaltung ausverkauft ist, bleibt die Leidenschaft für französischen Fußball in der Region verhalten, da die Einheimischen europäische Top-Clubs wie Real Madrid, Barcelona oder die Premier League bevorzugen. Ein lokaler Händler gestand: „OM? Kenne ich nicht“, was die bescheidene Bekanntheit Marseilles vor Ort unterstreicht. Dennoch verspricht das Auftreten von Stars wie PSG’s Marquinhos, Ousmane Dembélé oder den OM-Spielern ein Spektakel.

Am Vorabend des Spiels betonte PSG-Kapitän Marquinhos das Selbstvertrauen seines Teams: „Marseille macht uns nie Angst. Wir respektieren unseren Gegner immer, aber wir fürchten ihn nie“, sagte er. Er reflektierte auch über die Motivation, einen weiteren Titel zu holen: „Es ist eine großartige Gelegenheit, meine Trophäensammlung zu erweitern.“ Marquinhos bedauerte die Abwesenheit von Fans im Stadion, zeigte sich aber „stolz, die Qualität der Ligue 1 auf internationaler Bühne zu präsentieren“. Beide Clubs bemühten sich, ihre Präsenz zu maximieren – eine kleine OM-Fangruppe reiste sogar aus Dubai an, um für authentische Stimmung am Spieltag zu sorgen.

Während die Ligue 1 auf mehreren Ebenen glänzt – von den internationalen Erfolgen ihrer Spieler bei der CAN 2025 über interne Trainerwechsel bis hin zu prestigeträchtigen Auswärtsspielen –, fördert der Wettbewerb Fußball-Narrative, die über Frankreichs Grenzen hinausreichen. Der Trainerwechsel in Straßburg weckt neue Hoffnung für den elsässischen Club, während PSG und OM ihre erbitterte Rivalität in einem einzigartigen Rahmen wiederbeleben und damit die globale Anziehungskraft der Ligue 1 und ihre sich entwickelnden Geschichten unterstreichen.

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