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Ligue 1: Ambitionen, Kräftemessen und Herausforderungen vor dem 16. Spieltag, dem letzten von 2025

2025-12-12 · Ligue 1

Der 16. Spieltag der Ligue 1 beginnt an diesem Freitag mit dem West-Derby Angers-Nantes und endet am Sonntag mit dem Topspiel zwischen OM und Monaco. Lens, der überraschende Tabellenführer dieser Saison, zeigt klar seine europäischen Ambitionen, während Marseille und PSG entscheidende Begegnungen vorbereiten. Rennes, durch eine schwere Niederlage gegen Paris gebremst, sucht den Wiederaufstieg. Mali hat zudem seinen Kader für den Afrika-Cup mit mehreren Ligue-1-Spielern bekannt gegeben.

Der Start in den 16. Spieltag der Ligue 1 verspricht ein intensives Wochenende, das die letzte Meisterschaftsrunde des Jahres 2025 markiert. Bereits an diesem Freitag, dem 12. Dezember, um 20:45 Uhr, trifft im West-Derby der selbstbewusste Angers SCO auf den in Turbulenzen steckenden FC Nantes.

Lens zeigt europäische Ambitionen

Pierre Sage, Vertreter des überraschenden Tabellenführers RC Lens, hat die Ziele des nordfranzösischen Vereins klar formuliert: « Wir streben selbstverständlich eine europäische Qualifikation am Saisonende an. » Ursprünglich auf den Klassenerhalt fokussiert, hat sich der Verein dank eines bemerkenswerten Saisonstarts in eine starke Position gebracht. « Angesichts des Vorsprungs, den wir uns erarbeitet haben, müssen wir in der Lage sein, ihn zu verwalten – und wenn uns das gelingt, können wir uns sogar noch ehrgeizigere Qualifikationsziele setzen. » Lens empfängt am Sonntag (17:15 Uhr) OGC Nizza, eine wichtige Prüfung, um diesen Schwung zu bestätigen.

Angers in guter Form, Nantes in der Krise

Der SCO Angers beendet das Jahr mit einer beeindruckenden Bilanz: Drei Siege in den letzten vier Spielen katapultierten die Mannschaft auf einen soliden 11. Platz mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone. Zu Hause verlor Angers nur zweimal in sieben Partien. Nantes hingegen kämpft: Sechs Spiele ohne Sieg, darunter besorgniserregende Niederlagen wie das deutliche 0:3 in Lyon und eine Last-Minute-Niederlage gegen Lens (1:2). Trainer Luis Castro steht trotz vorläufiger Bestätigung unter Druck. Besonders die Abwehr bereitet Sorgen – nur ein Clean Sheet in 15 Spielen. Dieses Derby ist daher von entscheidender Bedeutung.

Rennes schwer von PSG geschlagen: Rückschlag vor Brest

Stade Rennais erlebte am Samstag, dem 6. Dezember, im Parc des Princes eine demütigende 0:5-Niederlage gegen den europäischen Meister Paris Saint-Germain. Die Tore von Kvaratskhelia (Doppelpack), Mayulu, Mbaye und Ramos beendeten die vier Spielserie von Rennes und warfen die Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz zurück – vorerst noch im europäischen Rennen. Trotz anfänglicher guter Ansätze machten defensive Schwächen und zwei Rote Karten die Partie zunichte. Torhüter Brice Samba war bei mehreren Gegentoren im Abseits. Rennes muss sich schnell fangen, bevor es am kommenden Samstag gegen Brest geht.

Marseille bereitet sich auf Verletzungen und das Topspiel gegen Monaco vor

Drei Tage nach einem mühsam erkämpften, aber wertvollen Sieg in der Champions League sprachen Roberto De Zerbi und Torhüter Geronimo Rulli auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Monaco am Sonntag (20:45 Uhr). De Zerbi äußerte sich zu den unsicheren Rückkehrterminen der verletzten Gouiri, Medina und Traoré und betonte die Notwendigkeit, die mentale Erschöpfung nach der Champions League abzuschütteln. Er lobte Paixãos defensives Engagement und hob das außergewöhnliche Potenzial von Mason Greenwood hervor. De Zerbi pocht auf mehr Konstanz und Konzentration, besonders in der Defensive. Rulli zeigte sich zuversichtlich und versicherte, dass es « im Vélodrome keine Müdigkeit geben wird » – ein entscheidendes Spiel steht bevor.

Mali beim Afrika-Cup mit mehreren Ligue-1-Spielern

Der 28-köpfige Kader, den der belgische Trainer Tom Saintfiet für den Afrika-Cup in Marokko (21. Dezember 2025 – 18. Januar 2026) nominiert hat, umfasst sechs Spieler aus der Ligue 1. Darunter befinden sich Mamadou Sangaré (Lens), Hamari Traoré (Paris FC), Lassine Sinayoko (Auxerre) und Kamory Doumbia (Brest) – ein Beweis für die Bedeutung der französischen Liga als Talenteschmiede für den internationalen Fußball.

Metz empfängt PSG in besonderer Atmosphäre

In Saint-Symphorien wird der Besuch von PSG am Samstag das zweite ausverkaufte Spiel der Saison sein. Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen und Personal sind trotz der Feiertage im Einsatz, um diese hochkarätige Begegnung zu bewältigen. Das mit Spannung erwartete Duell stellt für den lokalen Verein und die Behörden erneut eine besondere Herausforderung dar.

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