Leverkusen erreicht Achtelfinale der Champions League; K.-o.-Phase-Raster steht fest
2026-02-24 · UEFA Champions League

Bayer Leverkusen hat sich nach einem torlosen Unentschieden gegen Olympiakos für das Achtelfinale der UEFA Champions League qualifiziert und trifft nun auf Arsenal oder den FC Bayern München. Das neue Schweizer Modell hat die K.-o.-Phase neu gestaltet, wobei 24 Mannschaften in einem erweiterten, vorbestimmten Raster um den Titel kämpfen.
Bayer Leverkusen hat sich nach einem torlosen 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos in der BayArena für das Achtelfinale der UEFA Champions League qualifiziert. Mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel in Griechenland, dank eines Doppelschlags von Stürmer Patrik Schick, kontrollierte die Bundesliga-Mannschaft das Spiel, wurde aber von einer standhaften Abwehr von Olympiakos und einem Pfostenschuss von Alejandro Grimaldo in der zweiten Halbzeit gestoppt. Trotz des fehlenden Tores im zweiten Aufeinandertreffen mit der griechischen Mannschaft sicherte Leverkusens Gesamtergebnis einen komfortablen Einzug – nur ihre zweite Achtelfinale-Teilnahme seit der Saison 2016/17.
Leverkusen dominierte von der ersten Minute an und hatte frühe Chancen, darunter einen Kopfball von Schick knapp am Tor vorbei und eine verpasste Lupfer-Chance über Olympiakos-Torhüter Konstantinos Tzolakis. Olympiakos, das Leverkusen zuvor in der Gruppenphase mit 2:0 geschlagen hatte, fand selten offensive Momente, fehlte jedoch an der nötigen Präzision, um die Führung der Deutschen zu gefährden, wobei Chiquinho eine Chance verpasste, den Rückstand zu verkleinern. Die Leistung unterstrich Leverkusens Fokus auf Spielkontrolle und den Erhalt ihres Gesamtergebnisses, wobei Kasper Hjulmands Team einen disziplinierten Ansatz verfolgte, um die Qualifikation zu sichern.
Mit dem Weiterkommen von Leverkusen stehen sie nun vor einem Duell mit entweder dem Premier-League-Führer Arsenal oder den regierenden Bundesliga-Meistern Bayern München im Achtelfinale. Diese Paarung wird in der anstehenden Auslosung am Freitag bestimmt, die das K.-o.-Raster gemäß dem neuen Champions-League-Format der UEFA vervollständigt.
Die Champions League dieser Saison hat eine überarbeitete Wettbewerbsstruktur nach Schweizer Vorbild eingeführt, die die K.-o.-Phase deutlich verändert. Nach der Gruppenphase qualifizieren sich die besten acht Mannschaften direkt für das Achtelfinale, während die verbleibenden 16 Mannschaften in Hin- und Rückspielen um die anderen acht Achtelfinale-Plätze kämpfen. Die K.-o.-Paarungen sind weitgehend nach der Gruppenphase vorbestimmt, wobei in jeder Runde nur zwei mögliche Gegner für jeden Qualifikanten zur Auswahl stehen. Dieses Format zielt darauf ab, den Wettbewerb zu straffen und die Spannung in jedem K.-o.-Spiel zu erhöhen.
Die jüngste Playoff-Runde brachte mehrere bemerkenswerte Ergebnisse, darunter der deutliche 5:2-Sieg von Galatasaray über Juventus und der 2:0-Erfolg des von Bayern unterstützten Bayer Leverkusen gegen Olympiakos im Hinspiel. In den Rückspielen drehte Atlético Madrid ein Unentschieden gegen den Club Brügge und Newcastle United setzte sich knapp gegen Qarabağ durch, während Borussia Dortmund vor dem Rückspiel gegen Atalanta eine frühe Führung erzielte. Nach diesen Playoffs finden die Achtelfinale-Spiele im März statt und laufen bis April und Mai, mit dem Finale am 30. Mai in der Puskas Arena in Budapest.
Unterdessen bereitete sich Borussia Dortmund mit einem kompletten Mannschaftstraining und der Rückkehr von zwei Schlüsselspielern von Verletzungen auf das bevorstehende Champions-League-Duell bei Atalanta vor. Cheftrainer Niko Kovač betonte die Notwendigkeit, die Intensität trotz einer 2:0-Führung im Gesamtergebnis aufrechtzuerhalten: „Wir kommen definitiv nicht hierher, um das Spiel und das Ergebnis zu verwalten. Das bringt uns nicht weiter. Wenn es dem BVB gelingt, ein Tor zu schießen, dann werden wir viel mehr Selbstvertrauen haben.“ Sportdirektor Lars Ricken unterstützte diese Haltung und warnte die Fans vor einer harten Herausforderung durch die italienische Mannschaft. Dortmunds komplett gelbes Trikot bildet einen scharfen Kontrast zu Atalantas traditionellen blau-schwarzen Streifen, während sich die Teams auf das entscheidende K.-o.-Spiel vorbereiten.
In den Trainer-Nachrichten der Champions-League-Vereine hat Chelsea kürzlich Thomas Tuchel als neuen Trainer nach der Entlassung von Frank Lampard verpflichtet. Tuchel bringt ein beeindruckendes Profil mit, nachdem er Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain trainiert hat, wo er PSG zu mehreren nationalen Titeln und ins Champions-League-Finale der letzten Saison führte. Tuchel äußerte Begeisterung für seine neue Rolle und erklärte: „Ich kann es kaum erwarten, mein neues Team kennenzulernen und in der aufregendsten Liga des Fußballs zu konkurrieren. Ich bin dankbar, Teil der Chelsea-Familie zu sein.“ Seine Ankunft fügt der Champions-League-Kampagne von Chelsea zusätzliche Spannung hinzu.
Während sich die K.-o.-Phase intensiviert, verspricht das neue Rasterformat einen strukturierten, aber mitreißenden Weg zum Titel. Mannschaften wie Leverkusen, die sich über die Playoffs qualifiziert haben, warten nun auf ihre hochkarätigen Gegner, während die besten acht Teams der Gruppenphase ihre verdienten Freilose für das Achtelfinale nutzen. Mit den Terminen für Viertelfinale, Halbfinale und Finale bis Ende Mai werden die europäischen Fußballfans erneut von der Entwicklung des kontinentaleuropäischen Top-Club-Wettbewerbs auf einigen der größten Fußballbühnen gefesselt sein.