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Guimarães schießt Arsenal zu City auf: fünf Erkenntnisse vom Premier-League-Samstag

2026-10-11 · Premier League

Chelsea fertigt Bournemouth mit 5:1 ab, Jordan Henderson trifft doppelt, Brighton gewinnt in Unterzahl erneut ohne Gegentor, und Fulham rutscht nach einer späten Pleite in Ipswich ans Tabellenende.

Arsenal hat am Samstag nach Rückstand 2:1 gegen Leeds gewonnen und ist mit 15 Punkten punktgleich mit Tabellenführer Manchester City, der ein Spiel weniger absolviert hat und am Sonntag in Liverpool antritt. Außerdem am 6. Spieltag: Chelsea schenkte Bournemouth fünf Tore ein, Brighton gewann in Unterzahl und Fulham rutschte ans Tabellenende. Fünf Erkenntnisse.

1. Arsenals Bank rettet einen zähen Nachmittag

Leeds, vor dem Anpfiff noch ungeschlagen, ging durch James Justin in der 55. Minute in Führung. Riccardo Calafiori glich sieben Minuten später mit seinem zweiten Saisontor aus, ehe Sommerneuzugang Bruno Guimarães, kurz nach der Stunde eingewechselt, nach einer Hackenvorlage von Declan Rice in der 70. Minute das Siegtor erzielte. Vor der Länderspielpause hatte Arsenal 0:3 in Brighton verloren. „Da sind wir herausgekommen, indem wir unseren Siegeswillen hervorgekitzelt und die Persönlichkeit und den Mut gezeigt haben, die wir in dieser Mannschaft haben“, sagte Mikel Arteta. Leeds-Trainer Daniel Farke fand, sein Team habe „mehr oder weniger genau auf ihrem Niveau“ gespielt. Leeds bleibt mit 9 Punkten Sechster.

2. Henderson, 36, mit Traum-Heimdebüt

Jordan Henderson traf an der Stamford Bridge nach 65 Sekunden und bereitete dann das 2:0 durch Morgan Rogers vor, dessen Schuss abgefälscht wurde – nach 2 Minuten und 29 Sekunden. Laut Sky Sports lag Chelsea in einem Premier-League-Spiel noch nie so früh mit zwei Toren vorn. Joao Pedro traf 30 Sekunden nach Wiederanpfiff und erneut in der 67. Minute, Evanilson verkürzte für Bournemouth, und Henderson setzte mit einem Freistoß aus 25 Metern den Schlusspunkt zum 5:1. „Ich habe das in den letzten ein, zwei Wochen im Training geübt“, sagte er der BBC. Mit 36 Jahren und 115 Tagen ist er der älteste Chelsea-Spieler, der in einem Premier-League-Spiel direkt an drei Toren beteiligt war. Chelsea ist Fünfter, Bournemouth wartet weiter auf den ersten Ligasieg.

3. Brighton gewinnt auch zu zehnt ohne Gegentor

Brighton siegte 2:0 in Sunderland, obwohl Pascal Struijk in der 57. Minute nach VAR-Überprüfung glatt Rot sah, weil er Wilson Isidor zu Boden gezogen hatte. Maxim De Cuyper traf in der 53. Minute nach Vorlage von Pascal Groß, Joker Jaouen Hadjam legte in der Nachspielzeit nach. Es ist Brightons dritter Premier-League-Sieg in Folge ohne Gegentor – das war dem Klub in der Premier League bisher erst einmal gelungen, im Oktober 2018. Die Seagulls sind mit 13 Punkten Dritter, zwei Zähler hinter dem Spitzenduo, und Fabian Hürzeler schaut nach eigener Aussage nie auf die Tabelle, „weil Ergebnisse Urteile erzeugen“. Der Tabellenvierte Brentford blieb mit einem 2:2 bei Aston Villa auch im sechsten Spiel ungeschlagen: Kristoffer Ajer glich zwei Minuten nach dem Treffer von John McGinn aus.

4. Kein Sieger in Old Trafford – und keine Entlastung

Bryan Mbeumo brachte Manchester United in der 73. Minute in Führung, danach sah Rodrigo Bentancur Rot, weil er seinen Kopf gegen den von Luke Shaw drückte. Trotzdem glich Tottenham in Unterzahl in der Nachspielzeit per Kopfball von Dominic Solanke aus – erst das dritte Ligator der Spurs in dieser Saison. Mit sechs Punkten ist es laut Guardian Uniteds schwächster Saisonstart seit 1986, das Team steht auf Platz zwölf. Tottenham ist 18. und zum erst vierten Mal in der Vereinsgeschichte nach sechs Ligaspielen sieglos. „Wir sind eine großartige Gruppe von Spielern, aber noch keine Mannschaft“, sagte Roberto De Zerbi.

5. Fulham nach erneutem Einbruch in der Schlussphase Letzter

Fulham führte in Ipswich durch Ryan Sessegnons Treffer in der 55. Minute, bis Abdoul Ouattara in der 88. Minute aus 30 Metern ausglich und Dara O'Shea in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Freistoß von Jack Clarke einköpfte. Weil die Spurs punkteten, steht die Mannschaft von Álvaro Arbeloa nach dem 1:2 mit zwei Punkten aus sechs Spielen am Tabellenende, sieben Zähler hinter Aufsteiger Ipswich. Zum vierten Mal in dieser Saison kassierte Fulham ein Gegentor nach der 75. Minute. „Ich habe keine Angst. Man kann kein Trainer sein, wenn man sie spürt“, sagte Arbeloa. Am Samstag empfängt Fulham Hull.

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