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Ligue 1, 6. Spieltag: Marseille beendet Pleitenserie, Rennes springt auf Rang drei

2026-10-12 · Ligue 1

· 1 Spiel

Nach dem Remis gegen Toulouse liegt Monaco nur noch einen Punkt vor Lille und Rennes, PSG klettert auf 11 Punkte, Angers geht in Brest 1:5 unter.

Marseille hat endlich gewonnen, Rennes ist auf einen Podestplatz geklettert, und Monacos Vorsprung an der Spitze der Ligue 1 beträgt nur noch einen Punkt. Nach dem 2:2 gegen Toulouse hat Monaco 14 Punkte aus sechs Spielen, einen mehr als Lille und Rennes (13); dahinter folgen Lyon, Paris FC und PSG mit je 11.

1. Marseille stoppt den Absturz in Troyes

Die Mannschaft von Bruno Genesio gewann am Sonntagabend 2:0 in Troyes, nach vier Ligapleiten in Folge und fünf Niederlagen in allen Wettbewerben. Schön war es nicht: 67 Prozent Ballbesitz, aber nur fünf Torschüsse, der erste in der 37. Minute, gegenüber 15 von Troyes. Amine Harit verwertete in der 50. Minute eine Flanke von Emerson Palmieri, Himad Abdelli verwandelte in der achten Minute der Nachspielzeit einen von Faris Moumbagna herausgeholten Elfmeter. Troyes traf durch Adrien Monfray die Latte und durch Renaud Ripart den Pfosten und ist seit drei Spielen ohne Tor. Marseille verlässt als 13. die Abstiegszone, Troyes rutscht auf Platz 17. Am Donnerstag trifft Marseille in der Europa League auf Olympiakos.

2. Rennes verdaut die Lyon-Pleite

Vor der Länderspielpause 0:4 in Lyon untergegangen, schlug Rennes Auxerre nun 4:1 und ist Dritter. Estéban Lepaul, zuvor sieben Pflichtspiele ohne Treffer, eröffnete in der 15. Minute per Außenrist-Volley nach einem langen Ball von Charlie Cresswell. Cameron Archer, von Southampton ausgeliehen, glich für Auxerre aus, ehe Adrien Thomasson nach der Pause per Kopf auf Vorlage von Bryan Reynolds die erneute Führung erzielte. In der Nachspielzeit traf Boulaye Dia dann doppelt – seine ersten Ligue-1-Tore seit 2021, damals noch für Reims.

3. PSG-Joker entscheiden gegen Le Mans

Ohne die geschonten Ousmane Dembélé und Nuno Mendes – am Mittwoch steht das Champions-League-Spiel bei Manchester City an – kam PSG gegen Aufsteiger Le Mans lange nicht über ein 1:1 hinaus, bis Trainer Luis Enrique Warren Zaïre-Emery, Fabián Ruiz, Vitinha und Chwitscha Kwarazchelia brachte. Louis Mafouta hatte den Foulelfmeter von Lucas Beraldo ausgeglichen; Kwarazchelia staubte in der 61. Minute nach einem Schuss von Ruiz ab, sieben Minuten später erzielte Maghnes Akliouche sein erstes Tor für Paris. Luis Enrique nannte ihn den „besten Spieler des Spiels“. Le-Mans-Torhüter Nicolas Kocik parierte zudem in der Nachspielzeit einen Elfmeter von Désiré Doué. Nach dem dritten Ligasieg in Serie liegt PSG drei Punkte hinter Monaco.

4. Angers bricht in Brest ein

Angers lag in Brest zur Pause 0:4 zurück und verlor 1:5, fünf verschiedene Brester trafen: Ludovic Ajorque, Lucien Tousart, Kenny Lala, Mama Baldé und Pathé Mboup. „Bevor wir über Taktik oder Technik reden: Ich glaube, bei der Intensität und den zweiten Bällen haben wir versagt“, sagte Angers-Trainer Stéphane Gilli. Brest klettert mit acht Punkten auf Rang sieben, Angers ist Zwölfter.

5. Lille siegt, bangt aber um Tiago Santos

Daouda Bakwas Treffer in der 5. Minute bescherte Lille ein 1:0 gegen Le Havre, das mit zwei Punkten und ohne Sieg nach sechs Spielen Letzter bleibt. Der Preis könnte hoch sein: Lilles Außenverteidiger Tiago Santos wurde bei einem Tackling von Le Havres Amir Richardson am Knie verletzt und auf einer Trage vom Platz gebracht – zwei Jahre nach einem Kreuzbandriss. Zum Auftakt des Spieltags am Freitag hatte Lens Lyon 2:1 geschlagen, im ersten Heimspiel des neuen Trainers Yannick Cahuzac in Bollaert; Florian Sotoca traf bei seinem ersten Startelfeinsatz der Saison.

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