Dembélé verschießt Elfmeter, trifft dann und legt auf: PSG gewinnt 3:1 in Straßburg
2026-10-17 · Ligue 1 · KI
· 1 Spiel

Giovanni Reyna brachte Straßburg in Führung, die bis zur 77. Minute hielt, als Illia Zabarnyi nach Dembélés Flanke ausglich; danach erzielte Dembélé den Siegtreffer, Désiré Doué legte in der Nachspielzeit das 3:1 nach.
Paris Saint-Germain hat am Samstag nach Rückstand 3:1 bei Racing Straßburg gewonnen – und Joker Ousmane Dembélé verschoss einen Elfmeter, bereitete den Ausgleich vor und erzielte den Siegtreffer. Giovanni Reyna hatte Straßburg in der 17. Minute in Führung gebracht, die bis zur 77. Minute hielt, als Illia Zabarnyi eine Flanke von Dembélé volley verwandelte. Dembélé traf in der 85. Minute zum 2:1, Désiré Doué stellte in der Nachspielzeit auf 3:1.
Straßburg legt vor
Drei Tage nach dem 4:2 bei Manchester City nahm PSG-Trainer Luis Enrique laut der Straßburger Zeitung DNA acht Änderungen in seiner Startelf vor. Warren Zaïre-Emery, Zabarnyi, Lucas Hernández und Lucas Digne bildeten eine umgebaute Viererkette, im Angriff spielten Maghnes Akliouche, Ferran Torres und Khvicha Kvaratskhelia. Reyna, auf der linken Seite der Pariser Abwehr völlig frei, drehte sich und schoss flach ins kurze Eck von PSG-Torhüter Matvey Safonov. Laut franceinfo lag PSG in dieser Saison bereits zum vierten Mal in sieben Ligaspielen zurück.
Straßburg hätte nachlegen können. Fabio Baldé verfehlte in der 33. Minute knapp, und Safonov parierte fünf Minuten nach der Pause einen Kopfball von Conrad Harder im Hechtsprung, ehe er einen weiteren Harder-Schuss an den Pfosten lenkte.
Die Bank entscheidet das Spiel
Luis Enrique brachte in der 53. und 54. Minute Vitinha, Doué und Nuno Mendes, in der 63. Minute dann Achraf Hakimi und Dembélé. Doué holte einen Elfmeter heraus, als sein Schuss an die Hand des Straßburgers Demba Diop prallte – gegeben nach Überprüfung durch den VAR. Doch Dembélé schoss in der 72. Minute vorbei. Es war der dritte verschossene PSG-Elfmeter in drei Spielen, nach Doué gegen Le Mans und Ferran Torres bei Manchester City. Laut RMC Sport hat PSG neun seiner letzten 19 Strafstöße in Pflichtspielen vergeben, Elfmeterschießen nicht mitgerechnet.
Fünf Minuten später machte Dembélé seinen Fehler wieder gut. Nach einer Ecke spielte Vitinha Dembélé auf rechts an, dessen Flanke den völlig freien Zabarnyi am langen Pfosten fand – Volleyschuss, Ausgleich. In der 85. Minute nahm Dembélé an der Strafraumgrenze einen abgewehrten Ball auf, zog nach innen und überwand Straßburgs Torhüter Filip Jørgensen mit einem flachen Linksschuss. In der Nachspielzeit legte er für Ferran Torres ab, der Doué auf der anderen Seite frei fand – 3:1.
Die Stimmen
„Ich habe ihm gesagt: ‚Wenn du 25 Minuten spielst, um eine Vorlage zu geben und ein Tor zu schießen, musst du nicht länger spielen. Das reicht.‘ Er war sauer, weil er den Elfmeter verschossen hat“, sagte Luis Enrique über Dembélé. Zu den Elfmetern räumte der Spanier ein: „Wir haben viele Spieler, die schießen können, aber es stimmt, dass uns ein Spezialist fehlt.“
Straßburgs Trainer Hugo Oliveira haderte mit den vergebenen Chancen: „Wir hatten mehrere Gelegenheiten, das zweite Tor zu erzielen, dann wäre es eine andere Geschichte gewesen. Wir haben unsere Pläne nicht geändert, als PSG gewechselt hat. Es stand schon vorher Qualität auf dem Platz.“
Die Tabelle
Mit dem vierten Ligasieg in Folge steht PSG bei 14 Punkten, gleichauf mit Monaco und Lille, das am Samstagabend 1:1 gegen Brest spielte. Monaco tritt am Sonntag in Lorient an. Straßburg verlor zum dritten Mal in Folge in der Liga und erstmals in dieser Saison zu Hause und bleibt bei sieben Punkten.
Nuno Mendes musste kurz vor Schluss verletzt raus, als alle fünf Wechsel schon vollzogen waren, sodass PSG in Unterzahl spielte. Akliouche soll nach einem Tackling des Straßburgers Jeyland Mitchell am linken Knöchel untersucht werden – drei Tage bevor Barcelona in der Champions League im Parc des Princes antritt.
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