Transfermarkt Serie A 2026-2027: Venedig verstärkt sich mit Berardi und Bella-Kotchap, Bologna setzt auf Ugrešić und Koopmeiners
2026-06-29 · Serie A

Im Vorfeld der Serie-A-Saison 2026-2027 hat der FC Venedig zwei wichtige Transfers offiziell bekannt gegeben: Lorenzo Berardi und den deutschen Verteidiger Bella-Kotchap. Bologna setzt auf junge Talente wie Ognjen Ugrešić und bleibt an Teun Koopmeiners interessiert. Unterdessen steht Atalanta kurz vor der Verpflichtung von Gianluca Gaetano, während die AS Rom an Vertragsverlängerungen für Stars wie Dybala und Pellegrini sowie an einer möglichen Verpflichtung von Mason Greenwood arbeitet.
Der Transfermarkt der Serie A 2026-2027 nimmt an Fahrt auf, da mehrere Vereine ihre Kader für die neue Saison verstärken. Besonders aktiv ist der FC Venedig, der zwei wichtige Transfers offiziell bekannt gegeben hat: den deutschen Verteidiger Bella-Kotchap (Jahrgang 2001) und den linken Außenstürmer Lorenzo Berardi (Jahrgang 2006), der von Pescara kommt. Berardi unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031, was den langfristigen Ansatz des Vereins unterstreicht. Sportdirektor Filippo Antonelli zeigte sich „sehr zufrieden mit diesem Jungen. Das ist ein großer Transfererfolg“.
Bologna seinerseits hat die Verpflichtung einiger vielversprechender junger Talente für die neue Saison beschleunigt. Besonders im Fokus steht Ognjen Ugrešić, ein serbischer Mittelfeldspieler (Jahrgang 2006) von Partizan Belgrad, der auch von Torino beobachtet wird, wobei die Rossoblù jedoch scheinbar die Nase vorn haben. Bologna hat auch Interesse an Teun Koopmeiners von AZ Alkmaar und sondiert weiterhin den Markt, um das Mittelfeld zu verstärken. Was die Verhandlungen zwischen Juventus und Bologna betrifft, so scheint eine Einigung über Emil Holm und Joao Mario unwahrscheinlich, wobei die Fiorentina bereit ist, sich im Falle eines Scheiterns der Gespräche für Joao Mario einzuschalten.
Atalanta steht kurz davor, Gianluca Gaetano von Cagliari für etwa 15 Millionen Euro zu verpflichten, und arbeitet zudem an der Verpflichtung eines defensiven Mittelfeldspielers zwischen Mandela Keita und Ruben Loftus-Cheek, der bereits von Sarri bei Chelsea trainiert wurde. Der Verein aus Bergamo beobachtet mit Interesse Antonio Vergara von Napoli und Andreas Schjelderup von Benfica als mögliche Nachfolger von Nico Paz. Gleichzeitig verhandelt Napoli mit Lazio über den Verteidiger Mario Gila, obwohl es eine große Diskrepanz zwischen den Forderungen der Biancocelesti und dem Angebot von Napoli gibt.
Auf Seiten der AS Rom strebt der Hauptstadtklub an, seinen Kader durch Vertragsverlängerungen mit Schlüsselspielern wie Çelik, Pellegrini, Dybala und Mancini zu festigen. Gleichzeitig wächst das Interesse an Mason Greenwood, der möglicherweise als Leihgabe mit Kaufoption von Olympique Marseille kommen könnte, wobei die Ablösesumme bei etwa 35–40 Millionen Euro liegen würde. Die Transferverhandlungen überschneiden sich in einer heiklen Phase, doch Rom scheint entschlossen, einen bereits hochkarätigen Kader weiter zu stärken.
Nicht nur der Männerfußball ist betroffen: Auch die Frauenfußball-Welt der Serie A Women durchlebt eine komplexe Phase. Der zweite Jahresbericht von Deloitte zeigt Licht und Schatten auf. Einerseits hat die Serie A Femminile die Anzahl der Teams auf 12 erhöht und eine Steigerung der Zufriedenheit unter den Fans verzeichnet, dank der Einführung von Tools wie Football Video Support und dem Women’s Cup. Andererseits geht die Zahl der aktiven Fans des Frauenfußballs zurück (von 7 auf 5 Millionen), und die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Spiel zeigt schwankende Tendenzen, wobei das Wachstum hauptsächlich auf Veranstaltungen in großen Stadien zurückzuführen ist. Die Kosten steigen schneller als die Einnahmen, mit einem durchschnittlichen Verlust von 3,9 Millionen Euro pro Verein in der Saison 2024-2025, was die Notwendigkeit eines nachhaltigeren und eigenständigeren Systems unterstreicht, wie die Präsidentin Federica Cappelletti betont.
Zusammenfassend bleibt der Sommermarkt ein entscheidender Moment für die Serie-A-Vereine, die in junge Talente und taktische Verstärkungen investieren möchten, während die Frauenfußball-Bewegung, obwohl sie wächst, wichtige wirtschaftliche und Sichtbarkeitsherausforderungen bewältigen muss. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um die Kader und Strategien der Vereine für eine Saison zu definieren, die vielversprechend und reich an Neuerungen zu werden verspricht.