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Bundesliga-Stars beim Afrika-Cup und starke Jahresendleistung in der Bundesliga

2025-12-27 · Bundesliga

Bundesliga-Spieler sind sowohl auf internationalem Parkett beim Afrika-Cup aktiv als auch erfolgreich in der Bundesliga unterwegs. Bayer Leverkusen überzeugt mit jungem Debütanten, Borussia Dortmund feiert wichtigen Sieg, und der Hamburger SV setzt auf Nachwuchstalente.

Bundesliga-Profis sind derzeit bei spannenden Turnieren und in der Liga gleichermaßen gefragt. Beim Afrika-Cup spielen Stars wie Bilal El Khannouss (VfB Stuttgart) und Eliesse Ben Seghir (Bayer 04 Leverkusen) eine Schlüsselrolle für Marokko, während Nachwuchstalente in der Bundesliga mit bemerkenswerten Leistungen glänzen.

Afrika-Cup: Bundesliga-Spieler im Fokus

Marokko, Favorit und Gastgeber des Afrika-Cups, hat nach einem hart umkämpften 1:1 gegen Mali weiterhin Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale. El Khannouss kam in der 71. Minute ins Spiel, Ben Seghir folgte in der 82. Minute und sorgte für frischen Offensivwind. Marokko bleibt mit diesem Ergebnis Tabellenführer der Gruppe A, muss jedoch am kommenden Spieltag gegen Sambia mindestens einen Punkt holen, um sicher weiterzukommen. Ebenfalls sicher in der K.o.-Runde steht Ägypten mit Superstar Mohamed Salah (FC Liverpool) und Ex-Frankfurter Omar Marmoush nach einem 1:0-Sieg gegen Südafrika. Zudem beeindruckte Knowledge Musona, ehemaliger Bundesliga-Profi von Hoffenheim und Augsburg, mit einem Tor für Simbabwe gegen Angola.

Überraschend zurück in der Nationalmannschaft steht Melvyn Lorenzen, ehemaliger Werder-Bremen-Stürmer, aktuell in Thailand aktiv. Er bewarb sich per WhatsApp selbst für die ugandische Nationalmannschaft und wurde prompt nominiert. Lorenzen gab beim Afrika-Cup sein Startelfdebüt gegen Tunesien und möchte mit Uganda die K.o.-Runde erreichen: „Ich wollte nochmal für Uganda auflaufen“ und ist trotz der Underdog-Rolle optimistisch: „Wir sind zwar die Underdogs in der Gruppe ... aber auch die besten Drittplatzierten kommen weiter – also ist alles möglich!“

Bayer Leverkusen setzt Ausrufezeichen im Topspiel bei RB Leipzig

Mit einem 3:1-Auswärtssieg beim zuhause bislang verlustpunktfreien RB Leipzig zeigt Bayer 04 eindrucksvoll seine Formstärke. Highlight war das Debüt von Montrell Culbreath, der in der 77. Minute eingewechselt wurde, seinen ersten Bundesliga-Schuss gleich im Nachspiel zu einem Treffer nutzte und damit das Spiel endgültig entschied. „Ich brauche definitiv keine Weihnachtsgeschenke mehr, das hier heute war das größte Geschenk überhaupt“, sagte der 18-jährige Shootingstar nach dem Spiel. Der Treffer fiel trotz einer VAR-Überprüfung, die zuvor ein mögliches Handspiel der Leipziger abgewiesen hatte. Die „Werkself“ feiert damit einen gelungenen Jahresabschluss und liegt aktuell auf Rang drei in der Bundesliga.

Trainer Kasper Hjulmand lobte die Entwicklung seiner Mannschaft: „Wir sind eine neue Mannschaft mit neuen Spielern ... die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet und es sehr gut gemacht.“ Auch Schick steuerte ein historisches Tor bei und ist nun alleinig ausländischer Rekordtorjäger von Bayer 04 mit 70 Treffern. Der Rückstand durch Leipzigs Führung wurde durch einen schnellen Doppelschlag vor der Pause gedreht, was die Grundlage für den Erfolg legte.

Borussia Dortmund feiert Jubiläumssieg gegen Gladbach

Zum 116. Geburtstag des Clubs besiegt Borussia Dortmund Borussia Mönchengladbach mit 2:0 und holt den neunten Saisonsieg. Julian Brandt, zuletzt häufig nur Ersatzspieler, glänzte als Torschütze zum Führungstreffer, der durch Maximilian Beier kurz vor Schluss ausgebaut wurde. Sportdirektor Sebastian Kehl betonte die gute Entwicklung des Teams mit 32 Punkten nach 15 Spielen: „Wir haben noch zwei Spiele, könnten theoretisch auf 38 Punkte kommen - eine Marke, die Borussia Dortmund seit vielen, vielen Jahren nicht erreicht hat.“

Trainer Niko Kovač zeigte sich zufrieden: „Wir haben 2:0 gewonnen und wieder einen Clean Sheet gehabt. Die Mannschaft hat sich gut entwickelt.“ Einziger Kritikpunkt: Das zweite Tor hätte früher fallen sollen. Insgesamt zeigt sich Dortmund stabiler, was die weiteren Saisonziele hoffen lässt.

Hamburger SV setzt auf Nachwuchstalent Rössing-Lelesiit

Eine weitere positive Nachricht kommt vom Hamburger SV, der den Vertrag mit dem 18-jährigen Flügelspieler Alexander Rössing-Lelesiit vorzeitig verlängert hat. Der Norweger war erst im vergangenen Februar vom Lilleström SK gewechselt und hat sich in kurzer Zeit im Profikader etabliert, trotz aktuell auskurierter Verletzung. Vorstand Stefan Kuntz und Sportdirektor Claus Costa lobten seine Entwicklung: „Er hat eine hohe Lernfähigkeit und möchte sich immer weiter verbessern.“

Rössing-Lelesiit brachte sich mit engagiertem Spiel und seinem ersten Assist für Robert Glatzel beim emotionalen 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart in den Vordergrund. Trotz seines jungen Alters hat er bereits Bundesliga-Startelfeinsätze verdient und möchte die positive Entwicklung bei den „Rothosen“ fortsetzen: „Ich fühle mich sehr wohl beim HSV und spüre das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen.“

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