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Bundesliga-Abstiegskampf: FC St. Pauli holt wichtigen Sieg gegen Heidenheim – SC Freiburg punktet in der Europa League

2025-12-14 · Bundesliga

Der FC St. Pauli gewinnt nach zehn sieglosen Spielen ein hart umkämpftes Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:0, während der SC Freiburg durch einen Sieg gegen den FC Salzburg in der Europa League weiterhin ungeschlagen bleibt. Das Kapitel Heidenheim bleibt indes schwierig, der Trainer äußert trotz der Niederlage positive Ansätze.

Der FC St. Pauli hat am 14. Bundesliga-Spieltag nach einer zehn Spiele andauernden Durststrecke endlich einen entscheidenden Heimsieg gefeiert. Gegen den 1. FC Heidenheim gewann das Team von Trainer Alexander Blessin mit 2:0 im Millerntor-Stadion – und das trotz einer kompletten Halbzeit in Unterzahl. Matchwinner Martijn Kaars, der beide Tore erzielte, sprach nach Abpfiff von einem "perfekten Spiel".<br><br>

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bestimmte St. Pauli besonders in der ersten Hälfte das Geschehen und brachte durch Kaars einen ersten kraftvollen Torabschluss zustande. Doch kurz vor der Pause stellte eine Rote Karte gegen Eric Smith die Hausherren vor eine zusätzliche Herausforderung. „Über die Rote Karte müssen wir nicht reden, die war vermeidbar. Dann hat sich die Statik komplett verändert“, so Blessin.<br><br>

Die zweite Halbzeit stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfs. St. Pauli verteidigte mit leidenschaftlichem Einsatz, kämpfte um jeden Ball und ließ Heidenheim kaum Raum zum Durchkommen. „Gerade nach dem Platzverweis war es sehr wichtig, dass wir kompakt stehen und ihnen kaum Räume geben. Das haben wir überragend gemacht“, lobte Torwart Nikola Vasilj. Schließlich erzielte Kaars das glückliche 2:0, das den Sieg sicherte. Kapitän Jackson Irvine ergänzte: „Jeder bei uns hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft. Die Fans haben uns gerade am Ende noch mal richtig gepusht.“<br><br>

Heidenheims Trainer Frank Schmidt zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Insgesamt hatten wir die Möglichkeiten und auch den Druck gemacht, um hier mindestens einen Punkt mitzunehmen.“ Besonders ärgerlich war der Gegentreffer nach der Roten Karte – „das tut weh“, gab Schmidt offen zu. Positiv hob er die Leistungen von Marvin Pieringer und Julian Niehues hervor, die nach Verletzungen wichtige Impulse gesetzt hätten. Die Brenzstädter müssen nun im letzten Spiel des Jahres beim Rekordmeister Bayern München antreten – mit der Hoffnung auf eine Wiederholung des spektakulären 3:2-Erfolgs vom April 2024.<br><br>

In der UEFA Europa League setzte der SC Freiburg seine starke Form fort und gewann am 6. Spieltag mit 1:0 gegen den FC Salzburg. Trotz der frühen Roten Karte für Salzburgs Strahinja Ratkov dominierte Freiburg das Spiel und bewahrte auch nach dem Platzverweis die Ruhe und Spieldominanz. Das entscheidende Tor fiel nach einer Ecke, wobei ein abgefälschter Schuss von Nicolas Höfler nach einem Gedränge im Strafraum ins Tor ging.<br><br>

Freiburg zeigte eine reife und strukturierte Leistung, kontrollierte das Geschehen und ließ keine ernsthafte Gegenwehr mehr zu. Mit nun 14 Punkten in der Gruppenphase haben die Breisgauer gute Aussichten auf die Playoffs oder sogar eine direkte Qualifikation fürs Achtelfinale. Trainer Julian Schuster zeigte sich optimistisch: „Wir wollen im Idealfall einen Platz zwischen eins und acht erzielen.“<br><br>

Das kommende Bundesliga-Wochenende bietet mit dem Kellerduell St. Pauli gegen Heidenheim und den internationalen Ambitionen Freiburgs spannende Geschichten in verschiedenen Wettbewerben. Die Kiezkicker haben mit dem jüngsten Erfolg wieder Schwung aufgenommen und hoffen auf weitere Punkte im engen Abstiegskampf. Für Heidenheim geht es darum, Fehler zu minimieren und Qualität aufzubauen, um den Klassenerhalt zu sichern. Freiburg wiederum will seine internationalen Träume weiter verfolgen und sich auf deutschem Boden stabilisieren.<br><br>

So bleibt die Bundesliga im Abstiegskampf spannend, während die deutschen Teams international wertvolle Erfahrungen sammeln und ihren Platz in den europäischen Wettbewerben behaupten.

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