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Bundesliga-News: Eintracht setzt auf Albert Riera, Werder Bremen trennt sich von Steffen, Magath im Gespräch und BVB-Kapitän Schlotterbeck gibt Meister-Kampfansage

2026-02-02 · Bundesliga

Eintracht Frankfurt stellt **Albert Riera** als neuen Cheftrainer vor – ein temperamentvoller Spanier mit internationaler Erfahrung. Werder Bremen trennt sich nach einer langen Serie ohne Sieg von **Horst Steffen** und übergibt interimistisch an Co-Trainer Duarte und Groß, während Klubikone **Felix Magath** ein Comeback nicht ausschließt. **Borussia Dortmunds** Kapitän **Nico Schlotterbeck** setzt im Meisterschaftsrennen ein klares Zeichen und visiert Bayern an.

Die Bundesliga erlebt spannende Entwicklungen auf den Trainerbänken und im Titelkampf. Eintracht Frankfurt hat mit Albert Riera einen neuen Cheftrainer gefunden. Der temperamentvolle Spanier übernimmt die Nachfolge des entlassenen Dino Toppmöller und bringt frischen Schwung an die Seitenlinie der Hessen. Zwar ist Riera auf Top-Niveau als Trainer noch ein Neuling, doch seine erfolgreiche Zeit bei Olimpija Ljubljana – wo er in seiner ersten Saison das Double holte – und der jüngste Pokalsieg mit NK Celje sprechen für sich. Sein Stil, geprägt von offensivem 4-3-3, hohem Pressing und Flexibilität, verspricht eine aufregende Bereicherung für die Bundesliga.

Albert Riera betont seine eigenständige Philosophie: „Sie haben super Ideen. Aber bevor ich schlafen gehe, möchte ich sagen können, dass ich es auf meine Art gemacht habe. Vielleicht habe ich verloren, aber ich habe es auf meine Art gemacht.“ Diese Haltung steht im Kontrast zum analytischen und ruhigen Vorgänger Toppmöller, denn Riera ist für seine feurigen Kabinenansprachen und sein Temperament bekannt. „Ich will und kann nicht jedem gefallen, das ist normal. Ich habe meine eigene Arbeitsmethode.“ Trotz seiner Direktheit pflegt er einen guten Draht zu seinen Spielern und legt Wert darauf, dass sie mit Freude zur Arbeit kommen.

In Bremen haben die sportlichen Schwierigkeiten zu einem Führungswechsel geführt. Nach zehn sieglosen Bundesliga-Spielen in Folge wurde Horst Steffen als Cheftrainer freigestellt, wie Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz bekanntgab. „Wir haben uns das auch alles anders vorgestellt. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen neuen Impuls brauchen, um uns aus der Situation herauszuziehen“, erklärte Fritz. Die Mannschaft liegt aktuell auf Rang 15, nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz, und steht vor einer herausfordernden Mission.

Bis ein neuer Cheftrainer präsentiert wird, übernehmen die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß interimistisch die Verantwortung. „Wir schätzen Raphael und Grosso sehr“, so Fritz weiter. Der Klub arbeitet mit Hochdruck an der Suche nach einem Nachfolger und bleibt offen für weitere Transfers bis zum Transferende am 2. Februar, sofern passende Spieler wirtschaftlich machbar sind und ins Profil passen.

Mitten in den Diskussionen um Werder Bremen hat sich Bundesliga-Legende Felix Magath wieder ins Gespräch gebracht. Der 72-Jährige, der bereits zwei deutsche Meisterschaften mit dem FC Bayern und VfL Wolfsburg gewann, steht einer Rückkehr grundsätzlich offen gegenüber. „Da muss ein erfahrener Mann her, der die Situation kennt. Ich fühle mich immer noch einigermaßen fit – nicht mehr wie vor 40 Jahren, aber ich glaube, dass ich noch klar im Kopf bin“, sagte Magath bei RTL und bezog sich dabei auf Bundeskanzler Friedrich Merz: „Unser Kanzler sagt, dass wir mehr arbeiten sollen. Da stelle ich mich gern zur Verfügung und sage: ‘Ich möchte mehr arbeiten.’“

Während in der Bundesliga Trainerwechsel und Spekulationen für Aufsehen sorgen, gibt es auf dem Platz klare Kampfansagen. Borussia Dortmund holte mit einem 3:2 gegen Heidenheim drei wichtige Punkte – wenn auch mit wackeliger Leistung in der Schlussphase. Kapitän Nico Schlotterbeck zeigte sich nach dem Spiel kämpferisch: „Scheißegal“, ordnete er die Zitterpartie ein. Durch das Patzer des FC Bayern am Wochenende schrumpfte der Rückstand auf nur noch sechs Punkte. Schlotterbecks Botschaft ist eindeutig: „Wir wollen Meister werden!“

Der BVB-Kapitän blickt bereits auf den anstehenden Spitzenspiel gegen Bayern am 24. Spieltag. „Man muss den Anspruch als BVB haben, den Fans zu sagen: Ja, wir wollen Meister werden!“ Die Stimmung in der Mannschaft scheint zu stimmen – bestätigt durch die humorvolle Art und Elfmetertreffer von Stürmer Serhou Guirassy. Während sich die Meisterschaftsjagd zuspitzt, sorgen Abstiegskampf und Trainer-Rochaden in der Bundesliga für zusätzliche Spannung.

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