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Bundesliga im Fokus: Mainz’ Aufschwung, Werder Bremens Chancen gegen Bayern und RB Leipzigs Baumgartner als Schlüsselspieler

2026-02-12 · Bundesliga

Urs Fischers Einfluss bei Mainz 05 belebt den Abstiegskampf, während Werder Bremen vor einem schwierigen Duell mit Bayern München steht, aber mit strategischen Chancen auf einen Sieg rechnet. Parallel setzt RB Leipzigs Christoph Baumgartner seine beeindruckende Saison fort und führt die junge Mannschaft als Topscorer an.

Der Bundesliga-Abstiegskampf erlebt einen Wandel: Der 1. FSV Mainz 05 präsentiert sich unter Trainer Urs Fischer deutlich verbessert. Als Fischer vor dem 14. Spieltag das Ruder übernahm, stand Mainz mit nur sechs Punkten auf dem letzten Tabellenplatz – eine düstere Lage. Doch seitdem hat sich der Verein mit einem stabilen 2:2-Unentschieden bei Bayern München und einer Serie von Punktgewinnen stetig verbessert und den Relegationsplatz hinter sich gelassen.

Der "Fischer-Effekt" bei Mainz 05

Die Ursachen für den Aufschwung der Mainzer sind klar erkennbar. Trotz nur 42 Prozent Ballbesitz im Spiel gegen den FC Augsburg gewannen sie 99:79 Zweikämpfe. Neue Spieler wie Phillip Tietz sind wichtige Ballhalter, während Silas Katompa Mvumpa mit seiner Schnelligkeit Akzente setzt. Neuzugang Sheraldo Becker bringt zusätzlich Tempo in die Mannschaft. Besonders hervorzuheben ist aber Nadiem Amiri, der seit der Winterpause sechs Tore erzielte und zuletzt zweimal vom Punkt eiskalt zur Stelle war. Fischer gibt seinem Team Ruhe im Abstiegskampf, die am kommenden Freitag in Dortmund erneut gefordert sein wird.

Werder Bremen vor großer Herausforderung gegen Bayern München

Der SV Werder Bremen steht vor einer schwierigen Aufgabe gegen den FC Bayern München. Trotz der herausfordernden Situation gibt es fünf Gründe, weshalb Bremen gegen die dominanten Bayern einen Sieg anstreben kann. Bayern hat zuletzt nicht mehr die konstante Galaform gezeigt, darunter Niederlagen gegen Augsburg und Unentschieden gegen den HSV und Mainz, vor allem gegen vermeintlich kleinere Teams gab es Patzer.

Historisch gesehen gilt Werder als einer der Angstgegner der Bayern mit 27 Bundesliga-Siegen gegen die Münchner, auch wenn Bayern derzeit eine Rekord-Auswärtsserie in Bremen hält. Zudem zeigt die Bayern-Defensive wackelige Phasen, denn in keinem der bisherigen sechs Bundesliga-Spiele 2026 gelang eine weiße Weste, sogar in den letzten neun Spielen haben sie stets Gegentore bekommen. Werder spekuliert darauf, dass ein kleines Tor genügen könnte, um die lange Durststrecke gegen Bayern zu beenden.

RB Leipzigs Christoph Baumgartner – ein Schlüsselspieler in Bestform

Bei RB Leipzig setzt Christoph Baumgartner seine beeindruckende Saison mit dem ersehnten Durchbruch fort. Unter Trainer Ole Werner ist der 26-jährige Österreicher eine feste Größe in der Offensive und gleichzeitig Topscorer mit acht Bundesliga-Toren und sechs Vorlagen. Baumgartner überzeugt mit hoher Arbeitsrate, Pressing und Präsenz gerade in Stresssituationen – Werner lobt ihn als "extrem wichtigen Spieler für uns auf und neben dem Platz".

Er hat mit 14 Scorerpunkten einen persönlichen Bestwert erreicht, ist an über einem Drittel der Leipziger Treffer direkt beteiligt und bringt zusätzliche Gefährlichkeit durch Kopfballstärke. Das Aus im Pokal konzentriert die Kräfte Leipzigs damit voll auf die Liga und die Jagd auf die Champions-League-Qualifikation. Baumgartners Fitness und Form sind dabei ein entscheidender Faktor.

FC St. Pauli siegt im Abstiegskampf gegen VfB Stuttgart

Ein weiterer wichtiger Liga-Höhepunkt war der Sieg des FC St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 2:1 besiegten die Kiezkicker den formstarken VfB Stuttgart, der nach der Winterpause bisher ungeschlagen war. Manolis Saliakas brachte St. Pauli per Fernschuss in Führung und avancierte zum ‚Man of the Match‘. Danel Sinani erhöhte vom Elfmeterpunkt, während Stuttgart erst durch Jamie Leweling in der Nachspielzeit verkürzen konnte. Der erste Sieg im Jahr 2026 gibt St. Pauli wichtige Impulse im Kampf gegen den Abstieg.

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