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Aston Villa beendet Premier-League-Flaute: Italienische Stars glänzen, junger Chelsea-Verteidiger wird mit Rio Ferdinand verglichen

2025-10-08 · Premier League

Aston Villa sicherte sich den ersten Premier-League-Sieg der Saison mit einem Comeback gegen Fulham, während italienische Spieler in der Liga trotz unterschiedlicher Teamleistungen überzeugten. Unterdessen erhielt Chelseas vielversprechender Verteidiger Josh Acheampong nach einer herausragenden Leistung gegen Liverpool hohe Anerkennung – mit Vergleichen zu einem jungen Rio Ferdinand.

Aston Villa feierte am Sonntag im Villa Park den ersten Premier-League-Sieg der Saison 2025/26 – ein 3:1-Comeback gegen Fulham. Anfangs sah es so aus, als könnten die Gäste ihren Schwung mitnehmen: Raúl Jiménez erzielte bereits in der dritten Minute mit einem klassischen Kopfball die Führung. Doch Villa kämpfte sich zurück – dank Ollie Watkins, der kurz vor der Halbzeit sein erstes Saisonspieltor in der Liga erzielte und damit eine 700-minütige Torflaute beendete.

In der zweiten Halbzeit zahlten sich Unai Emerys taktische Anpassungen aus. Die Einwechslung von Emiliano Buendía wendete das Blatt: Er bereitete zunächst John McGinns flachen Schuss zum Führungstreffer vor, bevor er selbst nur Minuten später traf. Villa hielt die Führung bis zum Schluss und sicherte sich einen moralisch wichtigen 3:1-Sieg, der sie aus der Abstiegszone auf Platz 16 (6 Punkte aus 6 Spielen) katapultierte. Fulham rutschte auf Platz 10 ab, da sich ihre Ineffizienz nach der frühen Verletzungsauswechslung von Jiménez rächte.

Emery reflektierte das Ergebnis mit den Worten: « Ein Sieg ist die Folge davon, wie man die Mannschaft aufbaut – individuell und taktisch, mit Konsequenz und Anspruch. Wir werden besser. Wir haben so schlecht begonnen, aber nach der Pause spielten wir gegen Everton, Sunderland und Brentford unentschieden. Wir waren mehr oder weniger ausgeglichen, aber nicht gut genug. Wir spielten besser, aber immer noch nicht gut genug. »

Währenddessen bot die Länderspielpause Gelegenheit, die Leistungen der 11 aktuellen italienischen Premier-League-Spieler zu bewerten. Sandro Tonali (Newcastle United) führt die Rangliste mit einer beeindruckenden 8/10-Bewertung an – dank seines konsistent kreativen Spiels, das sich in 102 erfolgreichen Pässen im letzten Drittel (bei Spielern mit über 600 Einsatzminuten) widerspiegelt. Torhüter Guglielmo Vicario (Tottenham) war entscheidend (9/10) und verhinderte mehr Tore als jeder andere Premier-League-Keeper bisher. Federico Chiesa (Liverpool) überzeugte ebenfalls und wurde mit wichtigen Toren und konstanten Leistungen (8/10) schnell zum Publikumsliebling. Weitere italienische Talente wie Riccardo Calafiori (Arsenal) und Gianluigi Donnarumma (Manchester City) haben sich als gesetzte Starter etabliert und zeigen eine Mischung aus defensiver Disziplin und offensivem Drang.

Am anderen Ende des Spektrums kämpfen einige Italiener mit Herausforderungen. Wilfried Gnonto (Leeds United) hatte mit Verletzungen zu kämpfen und wirkte weniger einflussreich als in der letzten Saison, während der junge Liverpool-Verteidiger Giovanni Leoni in seinem Debüt einen schweren Kreuzbandriss erlitt und nun einen langen Weg der Rehabilitation vor sich hat. Diego Coppola (Brighton) und Nicolo Savona (Nottingham Forest) tun sich schwer, sich als regelmäßige Stammspieler durchzusetzen, könnten aber nach der Länderspielpause mehr Spielzeit erhalten.

Auf Vereinsebene erhielt Chelseas Teenager-Verteidiger Josh Acheampong von Ex-Blues-Spieler Jason Cundy hohes Lob. Seine souveräne Leistung in der Innenverteidigung neben Benoît Badiashile beim 2:1-Sieg gegen Liverpool fiel auf. Cundy bemerkte: « Er erinnerte mich – und das ist hohes Lob, ich will ihn nicht unter Druck setzen – an einen jungen Rio Ferdinand, als ich ihn bei West Ham in seinen ersten Einsätzen in der Startelf sah. Er trug den Ball vorwärts, öffnete das Spiel, lief mit erhobenem Kopf und spielte dann den richtigen Pass. » Acheampongs Vielseitigkeit und Ballstärke machen ihn zu einem Schlüssel-Talent für Chelsea – besonders angesichts der anhaltenden Verletzungsprobleme in der Abwehr.

In der Fantasy Premier League hoben die Bonuspunkte der 7. Spielwoche herausragende Leistungen hervor, darunter Jack Grealish (Everton), Declan Rice (Arsenal), Erling Haaland (Manchester City) und Antoine Semenyo (AFC Bournemouth). Diese individuellen Auszeichnungen spiegeln die aufkommenden Erzählstränge der Saison wider, in denen Schlüsselspieler in der gesamten Liga entscheidend wirken.

Die Nominierungen für den EA SPORTS Spieler des Monats September unterstreichen die Top-Talente der Saison. Erling Haaland führte mit fünf Toren und einer Vorlage im September – doppelt so viele Beteiligungen wie jeder andere. Daichi Kamada (Crystal Palace) glänzte im Mittelfeld für die unbesiegten Eagles, während Yankuba Minteh (Brighton) wichtige Tore und Vorlagen beisteuerte. Robin Roefs (Sunderland) und Granit Xhaka waren entscheidend für den überraschend starken Start ihrer Teams, und Martin Zubimendi (Arsenal) überzeugte mit seinen ersten Ligatoren. Diese Nominierungen betonen die Wettbewerbsintensität der Premier League, während sich die Teams auf die Länderspielpause und die kommenden Monate vorbereiten.

Während Aston Villa an Fahrt aufnimmt, die italienische Fraktion ihre Premier-League-Qualitäten unter Beweis stellt und junge Talente wie Josh Acheampong aufsteigen, verspricht die Saison 2025/26 packende Geschichten. Das Emirates Stadium wartet auf Arsenals nächsten Zug, Villa Park bereitet sich auf Burnley vor, und die Stars des Kontinents bringen ihr Flair in Englands Eliteklasse ein – ein Fußballspektakel, das Fans weltweit weiterhin begeistert.

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