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1. FC Köln begeistert Fans mit UEFA Youth League-Rekord – Kessler wird neuer Geschäftsführer Sport

2026-01-23 · Bundesliga

Die U19 des 1. FC Köln hat mit über 41.000 verkauften Tickets für das UEFA Youth League-Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand einen Zuschauerrekord aufgestellt. Zudem sorgt der Klub mit der Beförderung von Thomas Kessler zum Geschäftsführer Sport bis 2028 für personelle Kontinuität. In weiteren Bundesliga-News trauert Ex-Leipzig-Star Konaté um seinen Vater, während Leon Klassen die 2. Bundesliga verlässt. Finanzlich dominieren Bayern, Dortmund und Stuttgart Europas Top-20-Klubliste.

Die U19 des 1. FC Köln setzt einen Meilenstein in der UEFA Youth League: Für das Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand am 4. Februar sind bereits über 41.000 Tickets verkauft – ein historischer Zuschauerrekord im Wettbewerb. Dieses enorme Interesse übertrifft den bisherigen Bestwert von Trabzonspor, das mit 40.368 Fans ebenfalls gegen Inter antrat. Die jungen Kölner erleben damit vor einer phänomenalen Kulisse einen echten « Gänsehaut-Moment », wie auch Fynn Schenten, Stürmer der Profis, bestätigte.

Kölner Vizepräsident Ulf Sobek zeigte sich begeistert: « Dieser Zuschauerrekord in der Youth League erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz. Er zeigt eindrucksvoll, wie leidenschaftlich unsere Fans sind und mit welcher Wucht sie hinter dem Verein stehen. » Die Kölner U19 hatte sich durch den Gewinn der deutschen U19-Meisterschaft qualifiziert und wurde in der laufenden Saison mit Siegen gegen Racing Union Luxemburg und den FC Midtjylland belohnt.

Neben diesem sportlichen Höhepunkt gibt es bei den Geißböcken auch personelle Neuigkeiten: Thomas Kessler, bisher Sportdirektor, wurde zum Geschäftsführer Sport befördert und unterzeichnete einen Vertrag bis 2028. Der Vorstand verlängerte zudem den Vertrag von Philipp Türoff vorzeitig bis 2029 und ernannte ihn zum kaufmännischen Geschäftsführer sowie Sprecher der Geschäftsführung. Vervollständigt wird das Führungsteam durch Philipp Liesenfeld, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb (Vertrag bis 2028). Der Klub setzt damit auf Stabilität und Kontinuität.

Vizepräsident Ulf Sobek lobte Kessler: « Thomas Kessler lebt den Anspruch des 1. FC Köln jeden Tag – mit hoher Identifikation, klaren Zielen und dem festen Willen, sportliche Leistung und Vereinswerte miteinander zu verbinden. Seine herausragende Fachkompetenz und kommunikativen Fähigkeiten qualifizieren ihn ideal für diese Rolle. » Kessler selbst erklärte: « Den Weg vom Jugendspieler bis in die Verantwortung als Geschäftsführer Sport dieses besonderen Vereins gehen zu dürfen, ist für mich ein großes Privileg und zugleich eine enorme Verpflichtung. »

Auch abseits Kölns gibt es Entwicklungen aus der Bundesliga: Ibrahima Konaté, Ex-Profi von RB Leipzig und aktuell Verteidiger beim FC Liverpool, musste einen schweren persönlichen Verlust verkraften: Er trauert um seinen Vater Hamady. Konaté fehlte daher im Champions-League-Kader der Reds beim 3:0-Auswärtssieg gegen Olympique Marseille. Zwischen 2017 und 2021 hatte der Franzose in der Bundesliga stark überzeugt.

Zudem verlässt Leon Klassen, ehemaliger Profi des TSV 1860 München, die 2. Bundesliga und wechselt leihweise vom SV Darmstadt 98 zum österreichischen Klub Grazer AK. Nach einem vielversprechenden Start bei 1860 und Stationen in Tirol, Russland und Dänemark strebt Klassen nun mehr Spielpraxis an. Darmstadts Sportdirektor Paul Fernie betonte: « Für Leon ist es wichtig, regelmäßig Spielzeit zu bekommen. Wir haben daher gemeinsam entschieden, dass ein Leihwechsel in diesem Winter positiv für ihn sein könnte. »

Im wirtschaftlichen Vergleich der europäischen Fußballklubs zeigt sich die Bundesliga stark vertreten: Laut dem Deloitte-Report « Football Money League » lag der FC Bayern München 2025 mit 860,6 Mio. Euro auf Platz 3, hinter Real Madrid (1,16 Mrd.) und dem FC Barcelona (974,8 Mio.). Borussia Dortmund folgte auf Rang 12 (531,3 Mio.), während der VfB Stuttgart mit 296,3 Mio. den 18. Platz belegte – ein Erfolg, der auch den DFB-Pokalsieg und die Europa-League-Qualifikation einschließt.

Diese Finanzstärke unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga in Europa. Gleichzeitig freut sich der 1. FC Köln über seine jungen Talente und den rekordverdächtigen Fan-Zuspruch, während die Klubführung mit personellen Weichenstellungen für Stabilität sorgt. Die Bundesliga bleibt damit ein dynamisches und emotionales Fußballzentrum – von den Talenten bis zu den finanziellen Giganten.

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